Unsere Gesellschaft hat dann eine Zukunft, wenn wir uns gegenseitig respektieren und bereit sind, einander zu helfen. Nicht umsonst heisst es in der Bundesverfassung: „Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen.“ Für meine Partei und auch für mich ist dies eine unserer Kernbotschaften. Solidarität hält unser Land zusammen. Und sie ist Voraussetzung dafür, die schwierigen Herausforderungen der Zukunft vereint zu schultern.

Wir sind ein Volk von Minderheiten. Diese Vielfalt ist eine der vielen Stärken der Schweiz. Sie schützt zum Beispiel kleine Kantone vor der Macht der grossen Stände. Das funktioniert und dafür werden wir weltweit bewundert. Aber der Umgang mit gesellschaftlichen Minderheiten hat Verbesserungspotential: Sorgen wir dafür, dass alle Menschen, unabhängig von ihren Lebensentwürfen, ihrer sexuellen Ausrichtung oder ihrem Glauben, akzeptiert sind. Menschen mit einer Behinderung verdienen ebenfalls volle Akzeptanz als gleichwertige Mitglieder unserer Gesellschaft, auch auf dem Arbeitsmarkt.

Unsere Wirtschaft hat dann eine Zukunft, wenn wir den einzigen Rohstoff, den wir haben, fordern und fördern: Helle Köpfe, denen unser Bildungssystem beste Ausbildungschancen bietet. Aber der Zugang zu diesen Institutionen darf nicht abhängig sein von den finanziellen Möglichkeiten der Bildungswilligen und ihrer Eltern. Erst recht braucht die Schweiz herausragende Köpfe und ihre Kompetenzen, wenn sie als Exportnation bestehen will. Für Chancengleichheit engagiere ich mich, seit ich politisch aktiv bin.

Unsere Umwelt gehört nicht allein uns – wir sind Teil der Welt. Darum sind wir verpflichtet, zu ihr Sorge zu tragen. Künftige Generationen sollen nicht ausbaden müssen, was wir ihnen umweltpolitisch jetzt einbrocken. Darum: Klimawende subito!

Unsere Rolle in der Welt hat dann eine Zukunft, wenn sich unsere Firmen und ihre Exponenten im Ausland anständig aufführen. Stoppen wir darum die Ausbeutung anderer Kontinente durch Schweizer Banken und Rohstoffmultis: Schluss mit Fluchtgeldern auf Schweizer Banken, Schluss mit der Samthandschuh-Politik gegenüber Waffen- und Drogenhändlern, Schluss mit der Zusammenarbeit von Schweizer Firmen mit Tyrannen und Diktaturen, welche die Menschenrechte mit Füssen treten und ihre Bevölkerungen unterdrücken!